Lebensberatung – Psychotherapie


Gesprächsführung, Gesprächstherapie und Gespräche mit Gott

Gesprächstherapie, Gesprächspsychotherapie

Gesprächsführung



Gesprächspsychotherapie – Gesprächstherapie



Gespräche mit Gott






Gespräche mit Gott
Worte sind Schwingungen, die auf den Sprechenden und Hörenden wirken. Gott sprach "es werde Licht", Gott wurde Licht und neues Bewusstsein geboren.




 

Gesprächsführung


Jenseits von Psychotherapie (speziell Gesprächstherapie) und psychologische Beratung spielt die Kunst der Gesprächsführung eine nicht unbedeutende Rolle im Leben: Sie ist Bestandteil des Alltags und betrifft prinzipiell alle Lebensbereiche. Es gibt schließlich nichts, worüber sich nicht reden ließe. Reden und diskutieren dürfte die wichtigste Form der Kommunikation sein.
Die bedeutende Allgegenwärtigkeit des Gespräches und der Gesprächsführung beginnt schon bei der Fünfjährigen, die mit geschickten Worten dem Papa ein weiteres Eis abzuringen versucht. Sie endet bei wichtigen Verhandlungen zwischen Staatsführern oder Wirtschaftsbossen, die über unser aller Leben entscheiden. Irgendwo dazwischen sind die uns alle täglich betreffenden Gespräche mit dem Lebenspartner um gemeinsames Glück und Familienplanung, die Gehaltsverhandlung mit dem Chef oder Preisverhandlungen um das gewünschte Auto. Usw. usw.

Die Gesprächsführung ist zentrales Instrument zur Wahrnehmung eigener Interessen und deren Abstimmung mit den Interessen anderer. Über das Gespräch teilen wir uns anderen mit, unsere Meinungen, Einstellungen, Wünsche und Kenntnisse. Für all das ist das gesprochene und geschriebene Wort Informationsträger und Austauschmedium Nummer 1. Was wir sagen, wie, warum, wann und wo, das alles ist Gegenstand der Gesprächsführung. Wer sich näher damit befasst, wird merken, dass die Bezeichnung der Gesprächsführung als Kunst durchaus gerechtfertigt ist.
Nicht zufällig werden Kurse über Gesprächsführung und Rhetorik als Fortbildung bei Volkshochschulen, in Firmen und Behörden angeboten. Die Fähigkeit zur Gesprächsführung nützt sowohl privat als auch beruflich.

Im Rahmen von Coaching spielt Gesprächsführung immer eine Rolle. Effektives Coaching bedarf der Fähigkeit zur Gesprächsführung auf Seiten des Coach und kann auch ein zentrales Lernthema für den Gecoachten, den sogenannten Coachee, sein. Speziell im Berufscoaching (Job Coaching, Career Coaching, Business Coaching) müssen die Arbeitnehmer lernen, wie Sie durch angemessene Gespächsführung den Kontakt zu Kollegen, Vorgesetzten, Untergebenen und Kunden herstellen, aufrecht erhalten und zweckgerecht optimieren. Vor allem bei Managern und Vertriebspersonal soll über eine effektive Gesprächsführung der betriebliche Nutzen gesteigert werden.
Im Privatbereich, meist innerhalb von Life oder Personal Coaching, können geschickte Gespräche viel zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Das Aussprechen bislang verschwiegener Themen, fair geführte Diskussionen um heiße Themen, den eigenen Standpunkt vertreten ohne den anderen zu verletzen usw. Kompetent in diesen Angelegenheiten wäre das Leben um einiges angenehmer und Coaching soll unter anderem eine entsprechende Fähigkeit dazu ausbilden helfen.

Coaching ist wesentlich eine psychologische Beratung, doch das Gespräch und Gesprächsführung ist naheliegenderweise für jede Art der Beratung von großer Bedeutung, z.B. auch als astrologische Beratung. Gerade die astrologische Beratung weist oft den Mangel auf, dass die Erkenntnisse aus dem Horoskop nicht angemessen verständlich gemacht werden. Was nutzen die tollsten Erkenntnisse, wenn Sie der Klient nicht versteht oder ablehnt, weil die astrologische Beratung psychologische Beratungsfehler enthält?

Das "nicht miteinander reden können" ist des Weitern nicht zufällig durchaus bedeutsam in der Eheberatung bzw. Paarberatung. Eine Eheberatung besteht oftmals unter anderem darin, das Wie und Was der verbalen Kommunikation zu analysieren und zu fördern. Eheberatung ist neben dem Coaching nur eines von vielen möglichen weiteren Beispielen, an denen die Bedeutung einer guten Gesprächsführung deutlich wird. Beide, Eheberatung und Coaching bedienen sich oft verschiedener Techniken der Psychotherapie und leiten damit zum nächsten Thema, der Gesprächspsychotherapie nach Rogers über.

                 

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Gesprächspsychotherapie – Gesprächstherapie


Gespräch und Gesprächsführung spielen nicht nur im alltäglichen leben, sondern speziell auch in der Psychotherapie eine maßgebliche Rolle. Viele Laien setzen Gesprächstherapie mit Psychotherapie gleich, so als ob es kaum andere Methoden der Psychotherapie gäbe (davon gibt es in Wahrheit viele). Wenn Laien von Gesprächstherapie sprechen, ist daher nicht klar, ob irgendeine der vielen gesprächsorientierten Psychotherapie-Methoden gemeint ist oder die eine Gesprächstherapie: die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers. Das ist der korrekte Name, benannt nach dem Begründer Carl Rogers.

Die Gesprächspsychotherapie gehört zu den humanistischen Psychotherapien und ist deren Hauptvertreter. Andere Arten der Gesprächstherapie oder zumindest gesprächsorientierten Psychotherapien müssen dem humanistischen Zweig nicht zwangsläufig angehören. Die Lehren und Erkenntnisse der Gesprächspsychotherapie über therapeutische Gesprächsführung sind in viele Therapien, Beratungsformen und andere Lebensgebiete wie Pädagogik, Seelsorge und Sozialkunde eingeflossen.

Die Gesprächspsychotherapie nach Rogers zeigt eindrücklich, welch verändernde Macht das Wort bzw. Gespräch haben kann. Ihre Wirksamkeit als Psychotherapie-Methode ist bewiesen und unbestritten, ihr Einfluss auf die genannten anderen Lebensgebiete sicher kein Zufall. Zur Klarstellung sei jedoch darauf hingeweiesen, dass der therapeutische Effekt der Gesprächspsychotherapie nur unter bestimmten Voraussetzungen eintritt. Es genügt nicht, wie bei einem Rhetorik-Kurs bestimmte Techniken zu lernen. Eine Gesprächstherapie durchzuführen hat nichts mit Rhetorik und Wortgewandtheit zu tun. Zwei der drei nachfolgend genannten Elemente einer Gesprächstherapie nach Rogers haben nur indirekt mit Gesprächsführung zu tun.


Die Gesprächspsychotherapie beruht auf drei Säulen:
  • Akzeptieren und Wertschätzen des Klienten, d.h., der Klient wird ohne Vorurteil und Werturteile in seiner Individualität und Unvollkommenheit als eigenständige und eigenverantwortliche Person wahr- und angenommen. Der Mensch ist grundsätzlich gut und selbstverantwortlich. Diese Grundeinstellung gegenüber dem Klienten schafft die Basis für eine zwischenmenschliche Beziehung, in der therapeutisch effektive Veränderungen möglich sind.

  • Einfühlendes Verstehen (Empathie) und Verbalisieren des somit Wahrgenommenen. Auf diese Weise erfolgt wirkliches, nicht nur kopfmäßiges Wahrnehmen und Verstehen des Klienten. Das dem Therapeuten verbal und non-verbal Mitgeteilte wird verbal widergespiegelt und kann dann bewusst durch den Klienten neu-integriert werden.

  • Echtheit und Selbst-Kongruenz des Therapeuten. Empathie ist nur dann ein wirksames Instrument, wenn es bzw. der Therapeut echt und authentisch ist, ohne Experten-Fassade. So entsteht eine zwischenmenschliche Beziehung auf gleicher Augenhöhe, in der der Klient Vertrauen und Mut fasst für Veränderungen.

Die von mir betriebene Psychotherapie ist eine Mischung aus Gesprächspsychotherapie und Psychoanalyse nach C.G. Jung. Auf diese Weise ist man flexibler und es ergeben sich sinnvolle Ergänzungen.

                 

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Gespräche mit Gott


Haben Sie schon mal mit Gott gesprochen? Das ist eine blöde Frage? Immerhin versucht das im Laufe des Lebens jeder mal, z.B. im Gebet. Nun ja, ob die hier fehlende Antwort zu einem Gespräch zwingend dazu gehört, ist sicherlich diskussionswürdig. Doch vielleicht bekommt jeder Betende und sonstwie Gott Ansprechende eine Antwort – in irgendeiner Form – und nimmt sie nur nicht wahr!? In den weltbekannten Büchern "Gespräche mit Gott" wird jedenfalls eine richtige Unterhaltung des Autors Neale Donald Walsch mit Gott geführt. Ob der Gott aus Gespräche mit Gott wirklich Gott ist, ist eigentlich nicht entscheidend und in den Büchern selbst wird oft genug darauf hingewiesen. Der Buchtitel Gespräche mit Gott wirft in jedem Falle die spannende Frage auf, ob so etwas möglich ist und macht neugierig.

Denken Sie nicht, in den Gespräche mit Gott-Büchern ginge es um unseriöse Esoterik. In den Büchern zeigt sich ein ehrlicher, sympathischer und humorvoller Gott, der keine Forderungen, Mahnungen oder Chef-Allüren, dafür aber auf alles hervorragende Antworten auf Lager hat. Angesichts der vielen Spinner, Gurus und Möchtegern-Erleuchteten, die mit Schwindel und/oder ein paar ungewöhnlichen Fähigkeiten keine Gelegenheit auslassen, sich als (scheinbar) göttlich darzustellen, erscheint der Gespräche mit Gott-Gott mitsamt dem selbstzweifelnden Autor äußerst vertrauenswürdig und kompetent.

Was zeigen die Gespräche mit Gott-Bücher bezüglich unseres Themas hier? Über die oben angesprochene gute Gesprächstherapie weit hinaus zeigen sie den höchsten Aspekt, den ein Gespräch haben kann, einen Dialog mit Gott. Ob es nun der eine Gott ist, das eigene Höhere Selbst (das göttlichen Charakter hat) oder himmlisches Personal: Jeder kann mit "Oben" kommunizieren. Eigentlich müssen Sie sich dazu "nur" innerhalb Ihrer Glaubenssätze bewegen oder diese ggf. ändern. Als überzeugter Atheist wird ein Gespräch mit Gott ziemlich schwierig. Fast jeder hat unbewusste Überzeugungen, die einen höheren Dialog erschweren.

Der rein wortemäßige Dialog ist für eine solche Kommunikation zugegebenermaßen nicht der Normalfall, bekannt ist das nur aus der Bibel und aus dem Leben einiger Heiliger. Ich sage auch nicht, dass es dazu nur eines Fingerschnippens bedarf, aber es scheint auch nicht so schwierig zu sein, wie viele bewusst und unbewusst glauben. Letztlich ist es auch nicht wichtig, ob Sie mit Gott sprechen oder über innere Bilder kommunizieren oder in Ereignissen seine Sprache verstehen.




Trennergrafik Gespräche mit Gott

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